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Visionssuche – Sinn finden im Spiegel der Natur

Das kraftvolle uralte Ritual der Visionssuche hilft, Lebensübergänge bewusst zu gestalten. In der Stille des Alleinseins werden die Wesen der Natur zu Freunden, Lehrmeisterinnen und Gefährten auf dem Weg zu tiefer Selbsterkenntnis. Nach der Lösung von altem Ballast folgt eine viertägige Auszeit alleine und fastend in der Wildnis. Drei weitere Tage dienen dazu, das Erlebte zu verinnerlichen und das Neue zu bekräftigen. In der Regel ereignen sich nach einer Visionssuche tiefgreifende Veränderungen im Leben.


Visionssuche 20.-29. Juni 2019 - Herzenswege in der Wildnis
Zeit zum Sein und zum tiefen Eintauchen in die heilsame innere und äußere Natur.

Marascha Heisig und Ursula Wältring

Ort: Dalborn bei Detmold.

Unser Ritualplatz liegt an den Ausläufern des Teutoburger Waldes in einem Landschaftsschutzgebiet nahe Detmold. Die hügelige Landschaft mit ihren kleinen Flüssen und den weiten Aussichten über das Land lädt ein zur Stille und Einkehr. Im Nachbarort steht uns bei Regen ein Seminarhaus zur Verfügung (www.lebendiges-miteinander.de). Wir versorgen uns selbst (biologisch-vegetarisch). Übernachtung im Zelt, ggf. Gästezimmer in der Vor- und Nachbereitungszeit. Die fastende Solozeit ist drei Tage. Ein vorbereitendes Gespräch und vorbereitende Übungen gehören zum Workshop dazu. Mehr Infos im Flyer (pdf).

Kosten: 750 € Seminar und Vorbereitungsgespräch, 220 € Verpflegung, Übernachtung im Zelt, Aufpreis Gästezimmer 30 € pro Nacht.


Die Gründe, weshalb Menschen auf Visionssuche gehen, sind sehr vielfältig.
Menschen möchten:

  • wichtige Entscheidungen fällen
  • endlich Frieden schließen mit unerfüllten Wünschen oder Menschen
  • Trennungen besiegeln
  • sich für eine neue Beziehung öffnen
  • sich von den Eltern lösen
  • die erwachsen gewordenen Kinder loslassen
  • ihre Berufung finden
  • Beziehungen klären
  • Kraft für ihren Beitrag in der Welt sammeln
  • Krisen bewältigen und Sinn in einer Krise finden
  • Abschiede und Verluste verschmerzen oder
  • eine neue Ausrichtung für ihr Leben erkennen.

Der Ablauf

1. Die Vorbereitung (3-4 Tage)

Zur Vorbereitungszeit gehören kleinere Rituale in der Natur, das Führen eines Tagesbuchs und die tiefere Klärung der Absicht: Wer war ich als dieses alte Ich? Wer bin ich dabei zu werden? Viele vergangene Aspekte und überholte Muster werden dabei im Rad des Lebens neu ausgeleuchtet, um herauszufinden, welche neue Identität sich denn herauskristallisiert und im Ritual bestätigt werden will. Vorbereitende Übungen zum Umgang mit Ängsten, Einführung in ein Sicherheitssystem während der Schwellenzeit und Anregungen für die Gestaltung persönlicher Rituale werden gegeben.

2. Die Schwellenzeit alleine und fastend in der Natur (3-4 Tage)

Dann tritt die Person rituell über eine Schwelle in ihre heilsame Schwellenzeit ein, in die Leere, das Nichtwissen. Sie ist nur mit dem Notwendigsten ausgestattet. Vier Tage und Nächte wird sie alleine fastend an einem Platz in der Natur sein. Einmal täglich wird sie ein Zeichen setzen, dass es ihr gut geht. Ansonsten ist sie mit den Wesen, den Steinen, den Tieren, den Elementen, der Dunkelheit, der Nacht, Einsamkeit, Kälte, ihren Ängsten ganz auf sich gestellt. Es gibt nichts zu tun außer zu sein. Vielleicht führt sie Rituale durch, wird von Tieren, Spirits oder Träumen aufgesucht oder bleibt einfach in der Stille mit sich. Mit den Naturkräften verbunden, hält sie Augen und Ohren offen und achtet darauf, was die Natur ihr zeigt. Sie hört, was zu ihr „spricht“ und lauscht den „Antworten“ auf ihre Fragen.
Gerade in der Einfachheit dieser Zeit liegt tiefe Weisheit und Raum für Erkenntnis. Durch die Erfahrungen öffnen sich neue Tore für die Fragen: Wer bin ich? Wo stehe ich? Welchen Weg wähle ich weiter? Es wird wieder möglich, das Wesentliche zu erkennen, Botschaften aus dem Innern wahrzunehmen und sich mit der eigenen Kraft zu verbinden. Aus der Stille und der Erfahrung heraus, mit allen Wesen eins zu sein, klärt sich der Geist, woraus neue Einsichten über das eigene Leben geboren werden. War sie mit wichtigen Menschen in ihrem Leben in Schmerzbeziehungen verflochten, kann sie vielleicht ihre Dankbarkeit für die Liebe spüren – trotz alledem.

3. Die Integration (2-3 Tage)

In der Integrationsphase kann sich das Erlebte nach und nach entfalten. Die Geschichte aus der Auszeit wird erzählt und in einem achtsamen Kreis bekräftigend gespiegelt, wodurch sich ihre innere Kraft tiefer erschließt. Wie diese kostbaren Geschenke wieder zurück in den Alltag getragen werden können, wo sie sich als heilsame „Lebensmedizin“ entfalten können sowie für die Freude, einfach miteinander in der Natur zu sein, sich zu bezeugen, zu feiern und zu bekräftigen - das begleitet uns in den Tagen der Rückkehr.